Kinderfreundliche Geschäfte
Der Gewerbeverein, federführend die Geschäfte ABC-Schuhe, Modehaus Müller-Ditschler, Kraft Schuhmoden und die damalige Projektleiterin der "Familienstadt mit Zukunft" Maria Steinmetz-Hesselbach wollen einen weiteren Baustein zu einer familienfreundlichen Stadt Büdingen beitragen und Anlaufstellen für Kinder in Notsituationen schaffen.
Kinder benötigen oft in den unterschiedlichsten Situationen Hilfe, ob auf dem Spielplatz, auf dem Nachhauseweg oder auf dem Weg zu einem Freund oder zum Sport kann immer etwas passieren.
- Ein Sturz mit dem Fahrrad – ein tröstendes Wort und ein Heftpflaster tut gut
- Der Haustürschlüssel ist weg, was nun?
- Der Akku vom Handy ist leer, man kann die Eltern nicht erreichen
- Die Busfahrkarte ist weg
- Ein fremder Erwachsener spricht einen merkwürdig an
- Andere Kindern bedrohen einen
- ... oder man muss ganz dringend auf die Toilette
Es gibt viele Situationen, wo Hilfe gut tut. Durch das Anbringen der Froschplakette zeigen die Geschäfte den Kindern und Jugendlichen: „Hier bekommst Du Hilfe.“ In der Initiative schließen sich Geschäfte und öffentliche Einrichtungen zusammen, denen Kinder am Herzen liegen. Das Prinzip ist einfach: Bäckereien, Apotheken, Büchereien, Bekleidungsgeschäfte und andere Betriebe sind gemeinsam Partner für Kinder. Während ihrer Öffnungszeiten bieten sie Kindern eine Zufluchtsstätte.
In einen Vertrag werden sich die Geschäfte verpflichten, Kindern in Not zu helfen. Für diese Notsituationen erhalten die Geschäftsinhaber und ihre Angestellten eine Kurzschulung, wie sie sich gegenüber einem Kind in Notsituation verhalten sollen. Sie können telefonisch Hilfe holen oder das Elternhaus informieren.
Wir hoffen, dass in Büdingen ein breites Netz von Anlaufstellen für Kinder und Jugendliche gesponnen werden kann.
Durch das Anbringen des Logos signalisieren die Geschäfte den Kinder und Jugendlichen:
„Wo ich bin, da bist Du sicher!“
Hier finden Kinder und Jugendliche Unterstützung und Hilfe
Die Geschäfte signalisieren, wir sind da und bilden somit auch eine Front gegen potenzielle Gewalttäter. Die Geschäfte setzen ein deutliches gesellschaftliches Signal, „Kinder sind uns wichtig.“ Sie leisten einen großen Beitrag gegen die Gleichgültigkeit gegenüber Kindern
Aber auch Eltern können ihren Teil zur Sicherheit für ihre Kinder beitragen:
- Üben Sie Ihrem Kind die genauen Wege zur Schule / zum Kindergarten
- Machen Sie es auf mögliche Gefahren aufmerksam
- Zeigen Sie ihm die Ort, wo es Hilfe bekommen kann
- Spielen Sie mit Ihrem Kind Situationen durch, wo es um Hilfe bitten soll
- Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass es auch gegenüber Erwachsenen „Nein“ Sagen darf
- Es muss sich nicht von fremden Personen anfassen lassen
Auch sollte es gegenüber Fremden, die den Weg gezeigt bekommen wollen, vorsichtig sein.